Programm:
Clara Schumann Klaviertrio g-Moll, op. 17
Géza Frid Streichtrio op. 1 (1926)
– Pause –
Clara Schumann Drei Romanzen für Violine und Klavier op. 22
Robert Schumann Klavierquartett Es-Dur, op. 47
Dem Barnstedter Publikum ist das Ensemble um den ECHO Klassik Preisträger und Hamburger Geiger Gustav Frielinghaus nach vielen erfolgreichen Konzerten bestens bekannt.
Über die zuletzt veröffentlichte Sextett-CD »Souvenir de Florence« urteilte die Süddeutsche Zeitung mit »Leidenschaftlich und zart« und Radio Bremen sprach von »unheimlicher Power und ganz viel Lust am Musikmachen«.
Das Programm des Sommerkonzerts 2024 in den Besetzungen von Duo bis Quartett wechselt zwischen Werken Clara und Robert Schumanns hin und her und zeichnet dabei neben romantischen Melodien und harmonischen Wendungen auch die vielseitige Kunst- und Liebesbeziehung der beiden nach.
Als Abschluss seines »Kammermusik-Jahres« komponierte Robert Schumann 1842 sein Klavierquartett, das von der erfolgreichen Konzertpianistin Clara Schumann uraufgeführt wurde. Die elf Jahre später entstandenen Romanzen von Clara wurden wiederum auf einer Konzertreise von Robert zusammen mit dem Jahrhundert-Geiger Joseph Joachim gespielt. Im Klaviertrio von 1846 schließlich, klingt der Freund des Hauses, Felix Mendelssohn-Bartholdy mit seinem virtuos-vorandrängenden Kompositionsstil an. In der Mitte des Programms gibt es einen musikalischen Ausflug nach Ungarn. Im Streichtrio von Géza Frid klingen die Lehrer Béla Bartók und Zoltan Kodaly durch, aber auch impressionistische Klänge, die an Ravel und Debussy erinnern.